Unser Kommunikationsprinzip Nudge.

 

Wir alle wissen: Salat und Früchte sind gesünder als Hamburger und Crèmeschnitten. Und doch landen letztere viel öfter auf unserem Teller. Wir sind nämlich nicht immer ein vernünftiger Mr. Spock, sondern häufig auch ein unvernünftiger Homer Simpson. Das heisst aber nicht, dass sich unser Verhalten nicht beeinflussen lässt. Ein Experiment der Cornell University zeigt: Hängt man in Kantinen Spiegel auf, greifen die Gäste viel öfter zu Salat und Früchten – sie sehen nämlich ihre überzähligen Pfunde.

 

Diese Spiegel nennen wir mit einem Ausdruck der US-Professoren Cass Sunstein (Harvard) und Richard Thaler (Chicago) einen «Nudge», einen freundschaftlichen Schubser. Was ist ein Nudge?

 

Ein Nudge nutzt Kreativität, um eine radikale Veränderung zu bewirken. Und gerade darum muss es auch in der Kommunikation gehen: Zu lange wurde der Fokus auf die blosse Erzielung von Aufmerksamkeit gelegt. Das Prinzip Nudge nutzt demgegenüber die Aufmerksamkeit zur Veränderung – Veränderung der Bekanntheit, des Wissens, der Einstellung und des Verhaltens.

 

Diese Veränderungs-Kreativität eines Nudge stellen wir doppelt sicher: Zum einen gibt es ein klar definiertes Vorgehen zur Nudge-Findung, wobei wir uns auf Erkenntnisse aus Behavioral Economics, Neurobiologie und Persuasionsforschung stützen. Zum andern evaluieren wir die Wirksamkeit eines Nudge mit der objektivsten Methode überhaupt: Durch die Zusammenarbeit mit Verhaltensökonomen haben wir Zugang zu einem Neuroscanner, der die Effizienz von Nudges dort misst, wo sie tatsächlich wirken müssen – in den Hirnen der Zielgruppe.

 

In unserer Arbeiten-Übersicht stellen wir Ihnen einige unserer Nudge-Cases vor. Have you been nudged? Gerne erzählen wir Ihnen mehr über die Kraft der sanften Schubser: 044 267 19 19.

 

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Unser Kommunikationsprinzip Nudge als Titelgeschichte im «Persönlich» vom Mai 2009